Film & Kunst
In Kooperation mit dem Cinema Quadrat
Lange Rembrandt-Nacht
mit einer Einführung von Dr. Susanne Kaeppele
Dr. Susanne Käppele stellt zu Beginn der Doppel-Filmnacht Rembrandt als Maler in seiner Zeit vor und gibt eine Einführung in sein Werk. In der Pause zwischen den Filmen wird holländi-scher Käse gereicht.
Rembrandt
GB 1936, R.: Alexander Korda, 85 Min., Spielfilm
Der 1606 im holländischen Leiden geborene Maler Rembrandt Harmenszoon van Rijn hat bleibenden Eingang ins kulturelle Gedächtnis gefunden. Sein großformatiges Gemälde mit der Darstellung einer Amsterdamer Schützenkompagnie – die be-rühmte „Nachtwache“ – zieht bis heute Massen von Besuchern an. Der dramatische Lebensweg des Malers, der als Sohn ei-nes Müllers zu Ruhm und Reichtum gelangte und dennoch ver-armt und unbeachtet starb, wurde mehrfach verfilmt; der exzel-lente SW-Streifen von Alexander Korda nimmt dabei filmhisto-risch eine besondere Rolle ein. Mit Charles Laughton in der Hauptrolle genial besetzt, versucht der Regisseur nicht nur eine Annäherung an die exzentrische Persönlichkeit Rembrandts zu geben, sondern bietet mit starken Beleuchtungseffekten im Film zugleich eine adäquate Übersetzung der malerischen Qualitä-ten des Rembrandtschen Werkes.
Stealing Rembrandt – Klauen für Anfänger
GB/DK 2003, R.: Jannik Johansen, 108 Min., Komödie
Nach der anspruchsvollen Biografie des berühmten Malers widmet sich der zweite Film des Abends der Frage, wie man heutzutage mit den kostbaren Werken des Meisters umgeht: Einen echten Rembrandt zu stehlen, könnte die Krönung einer Gauner-Karriere sein, doch die Protagonisten rauben ausge-rechnet das einzige öffentlich ausgestellte Rembrandt-Bild ganz Dänemarks… Der Film basiert auf einer wahren Geschichte, nämlich dem größten und dümmsten Museumsraub in der Ge-schichte des Landes und erzielte mit dieser brillant in Szene gesetzten Film-Komödie beim ersten „Copenhagen Internatio-nal Film Festival 2003“ einen großen Erfolg.
Samstag, 25.09.2010, Cinema Quadrat, 18.00 Uhr, Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 8,00 €, für Mitglieder 6,00 €
Frida (Frida Kahlo)
USA/MEX 2002, R.: Julie Taymor, 118 Min., Spielfilm
Wenige Künstlerinnen sind so bekannt geworden wie die mexikanische
Malerin Frida Kahlo (1907-1954). Die quälenden Details ihrer
Krankengeschichte, ihre Sympathie für den Kommunismus, die diversen
Liebesaffären mit Männern wie Frauen sowie die Höhen und Tiefen ihrer
Ehe mit dem berühmten, fast 20 Jahre älteren Wandmaler Diego Rivera sind
Thema von Romanen und Filmen. Nach ihrem verheerenden Busunfall im
Alter von 18 Jahren wurde das Malen zu Kahlos Leidenschaft. Von Anfang
an setzte sie sich in ihren Bildern intensiv mit den Folgen des Unfalls,
mit ihrem beschädigten Körper, mit ihrem schönen Spiegelbild
auseinander: Fast die Hälfte ihrer Bilder sind Selbstbildnisse. Dr. Inge
Herold wirft vorab einen kunsthistorischen Blick auf Kahlos Werk.
Wiederholung: Donnerstag, 07.10.2010, Cinema Quadrat, 19.30 Uhr, Eintritt: 6,00 €, ermäßigt 5,00 €, für Mitglieder 4,00 €
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