Film & Kunst

In Kooperation mit dem Cinema Quadrat

film und kunst

Eine Kooperation mit dem Cinema Quadrat

Was haben Film und Bildende Kunst gemeinsam? Das Bild natürlich - mal bewegt, mal unbewegt. Bereits in der 4. Staffel haben die Kunsthalle Mannheim und das Cinema Quadrat Filme ausgewählt, die sich mit Leben und Werk einer bedeutenden Künstlerpersönlichkeit beschäftigen. Weitere Infos im ausführlichen Programmheft Film und Kunst.

Eintritt: 7,00 €, ermäßigt 6,00 €, für Mitglieder 5,00 € des Cinema Quadrat e.V.




24 11 11, 19.30 Uhr

Fliegen und Engel – Ilya & Emilia Kabakov und die Kunst der totalen Installation

D 2009, R.: Kerstin Stutterheim und Niels Bolbrinker, 92 Min., Dokumentarfilm, dt. Fassung

Ort: Cinema Quadrat





08 12 11, 19.30 Uhr

Die Sammler und die Sammlerin

FR 2000, R.: Agnes Varda, 82 Min., Dokumentarfilm, OmU

Ort: Kunsthalle Mannheim





19 01 12, 19.30 Uhr

Jonas

D 1957, R.: Ottomar Domnick, 84 Min., avantgardistischer Spielfilm mit Robert Graf, Texte von Hans Magnus Enzensberger

Neue Kunst – Neues Sehen. Eine Einführung in das Wesen der modernen Malerei

D 1953, R.: Ottomar Domnick, 10 Min.
Film & Kunst mit Einführungen von Dr. Peter Bär und Dr. Inge Herold

Ottomar Domnick (1907-1989) war Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Sammler und Filmemacher. Neben dokumentarischen Kurzfilmen machte er in den 50er und 60er Jahren auch abendfüllende Filme, mit denen er zum Pionier des deutschen Autorenfilms avancierte. Dr. Inge Herold stellt die Filme in den Zusammenhang der Ausstellung Private Passions. Sammeln in Mannheim, Dr. Peter Bär informiert über den Kunstsammler Ottomar Domnick.
Ort: Kunsthalle Mannheim
Kosten: 7,00 €, ermäßigt 6,00 €,
für Mitglieder des Cinema Quadrat e.V. sowie des Förderkreises der Kunsthalle Mannheim 5,00 €

 


09 02 11, 19.30 Uhr

Zeichnen bis zur Raserei – Der Maler Ernst Ludwig Kirchner

D 2001, R.: Michael Trabitzsch, 86 Min., Dokumentarfilm
Film & Kunst mit einer Einführung von Dr. Inge Herold

"Man kann dieser Welt nur angehören oder gegen sie rebellieren." Der Architekturstudent Ernst Ludwig Kirchner (geb. 1880) gehörte eindeutig zu den Rebellen, als er 1905 zusammen mit seinen Freunden in Dresden die Künstlergemeinschaft "Brücke" gründete. Der Film folgt den Spuren des bedeutendsten deutschen expressionistischen Malers. Mit Hilfe nüchterner Spielszenen gelingt es dem Filmemacher Trabitzsch, den Zuschauern von Kirchners leidenschaftlichem Umgang mit Motiven und Farben zu erzählen. Schwerkrank lässt sich Kirchner 1917 mit seiner Frau in Davos nieder und mit dem Ende des Ersten Weltkriegs endet auch seine produktivste Phase. Aus Interviews mit Schweizer Bergbauern, die sich noch bestens an den bereits damals angesehenen Berliner Künstler erinnern können, erfährt man, dass die einheimischen Frauen eifersüchtig auf seine Modelle reagierten. Kein Wunder, ließ er sie doch splitternackt in freier Natur posieren! Mit der Machtergreifung der Nazis wird Davos endgültig zum Exil, Kirchners Werke werden als "entartet" aus Museen und Sammlungen entfernt. Am 15. Juni 1938 erschießt sich Ernst Ludwig Kirchner vor seiner Berghütte.

Ort: Kunsthalle Mannheim
Kosten: 7,00 €, ermäßigt 6,00 €,
für Mitglieder des Cinema Quadrat e.V. sowie
des Förderkreises der Kunsthalle Mannheim 5,00 €

 

 

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