Veranstaltungen
Samstag 04.09.2010, 16.00 Uhr
Verbotene Bilder
Kunstgespräch mit Kerstin Weinberger, M.A. Während der NS-Zeit wurden 107 Gemälde, 14 Plastiken, 87 Aquarelle, 119 Zeichnungen und 496 Graphiken aus der Kunsthalle beschlagnahmt. Der Grund: Sie galten als „entar-tet", standen in Opposition zur Kunstideologie der Nationalsozialisten. Viele dieser Werke sind heute über die ganze Welt verteilt und etwa im Museum of Modern Art in New York zu finden. Einige verblieben in der Kunsthalle oder kehrten in die Kunsthalle zurück. In Koope-ration mit dem „Mannheimer Morgen" wird jetzt im Rahmen der Serie „Verbotene Bilder" temporär je eines dieser Werke präsentiert.
Eintritt 5,00 €
Sonntag 05.09.2010, 11.15 Uhr
Arche Noah. Tierplastiken von Philipp Harth
Führung durch die Sonderausstellung mit Anne Rittig
Sonderausstellung mit 28 Werken von Philipp Harth. Wie eine „Arche Noah" hat das Atelier des Mainzer Bildhauers Philipp Harth (1885-1968) zu Lebzeiten ausgesehen. Der Künstler widmete sich beinahe ausschließlich einem Thema: dem Tier. Er formte es in Holz, Stein und Bronze. Eine strenge Architektonik, Einfachheit und Lebendig-keit prägen den Charakter seiner Frei- und Reliefplastiken.
Kosten: 3,00 € zzgl. Eintritt
Donnerstag 09.09.2010, 11.00 Uhr
Kunst vor farbigen Wänden
Kunstgenuss am Vormittag mit Anne Rittig Das typische Kunstmuseum von heute ist ein „white cube" - das bedeutet weiße Wände und möglichst neutrale Räume, so dass die Aufmerksamkeit der Besucher auf die ausge-stellten Werke möglichst nicht abgelenkt wird. Seit einigen Wochen hängen Meisterwerke der Kunsthalle auf leuchtend blauem Hintergrund, stehen berühmte Plastiken in rot und grün gestrichener Umgebung. Die Wirkung ist überraschend: Plötzlich sieht man ein be-kanntes Gemälde anders, wirkt eine vertraute Figur geheimnisvoll. Der Rundgang wird diese Wirkung thematisieren und mit den Besuchern diskutieren.
Eintritt: 5,00 €
Samstag, 11.09.2010, 16.00 Uhr
Elegante Welt, mondäne Welt – ausgewählte Blätter aus der Graphischen Sammlung
Kunstgespräch mit Julia Teek, M.A. Auf der Rennbahn, in der Oper, im Boudoir haben Künstler um 1900 viele ihrer Motive gefunden. Sie waren fasziniert von eleganten Gestalten an Orten, die eine eigene Ausstrahlung haben und das Geschehen prägen. Aber wie lässt sich die Stimmung in der Loge eines Theaters einfangen, wie setzt man die erotische Spannung eines Salons in Szene mit Hilfe von Linien und Farben? In der Führung werden Ihnen ausgewählte Beispiele aus der Graphischen Sammlung präsentiert, die das Können unterschiedlichster Maler von Henri Toulouse-Lautrec bis Ernst Ludwig Kirchner auch auf dem Gebiet der Druckkunst deutlich werden lassen.
Eintritt: 5,00 €
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