Sammlungspräsentation
Kunst bewegt
Um die hochkarätige Mannheimer Sammlung in der Zukunft unter idealen Bedingungen präsentieren zu können, wird in der Kunsthalle Mannheim derzeit Vieles in Bewegung gesetzt: Im Januar 2010 ist der Startschuss für die Generalsanierung des 1907 von Hermann Billing errichteten Jugendstilgebäudes für insgesamt 14,29 Mio € gefallen.
Bis zur Wiedereröffnung des Billing-Baus heißt es: „Zusammenrücken“ für die Kunstsammlung des Hauses. Der komplette Ausstellungsbetrieb konzentriert sich bis dahin im Museumsbau am Friedrichsplatz. Einige bedeutende Werke, darunter das weltberühmte Gemälde „Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko“ von Edouard Manet (1832 - 1883) werden aus konservatorischen Gründen bis zur Wiedereröffnung des Billing-Baus im Depot untergebracht. Ein Teil der bedeutenden Gemälde- und Skulpturensammlung wandert jedoch hinüber an den Friedrichsplatz. Unter dem Titel „Kunst bewegt“ wird eine verdichtete Schausammlung präsentiert. Hier treffen einige Highlights der Sammlung wie „Schreiender Papst“ von Francis Bacon und „Capricorne“ von Max Ernst auf Werke von Wilhelm Lehmbruck, Fernand Léger oder Paul Klee. Brancusis Fisch – das Wahrzeichen der Kunsthalle – wird die Besucher künftig gleich am Eingang begrüßen.
Die Ausstellung gliedert sich in acht Bereiche:
- Existentielle Wende: Internationale Malerei und Plastik nach 1945
(Max Ernst)
- Figur und Ausdruck: Rodin – Lehmbruck – Maillol
- Welt & Gegenwelt: Meisterwerke der Klassischen Moderne
- Leben als Kunst: Nouveaux Réalistes
- Realität und Fiktion: Neue Medien und zeitgenössische Skulptur
- Mensch & Moderne: Bacon – Giacometti – Butler
- Zeichen im Raum: internationale Plastik und Malerei nach 1960
- Mythos & Geschichte: Anselm Kiefer
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