Kunsthalle Mannheim
Geschichte des Museums
2002 Auffrischender Wind Unter dem Motto „Neue Kunsthalle" versucht Rolf Lauter während seiner fünfjährigen Amtszeit den Museumsbetrieb umzukrempeln und dabei sowohl gewandelten gesellschaftlichen Anforderungen, als auch dem neuen Werkbegriff globaler Gegenwartskunst gerecht zu werden. Verdienstvoll erweitert er das Profil um Fotografie und Videokunst. Er ringt mit prekären Budgets und der hybriden Raumsituation. Durch Umbauten und Teilsanierungen, zumeist extern finanziert, kann er eine ästhetische Aufwertung innerhalb des Ensembles erreichen, schottet das Haus jedoch gegen das städtische Umfeld ab. Mit seinen temporären Sammlungspräsentationen zu gattungsspezifischen Themen will Lauter das „Modell der Rekonstruktion von Geschichte" durch ein dialogisches Prinzip ersetzen. Doch weder die nationale Fachkritik, noch das heimische Publikum lassen sich von der konkreten Umsetzung dieser Pläne dauerhaft überzeugen.
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