Kunsthalle Mannheim

Geschichte des Museums

1988 Meisterwerke von Courbet bis Picasso
Mit einem bislang unerreichten Rekord von 164.500 Besuchern schließt eine Präsentation der Sammlungshighlights des renovierungsbedingt geschlossenen Museu de Arte de São Paulo - und öffnet ein neues Kapitel in der Ausstellungsgeschichte der Kunsthalle Mannheim. Für die langfristige Vorbereitung hochkarätiger Expositionen zur Klassischen Moderne ist eine gemeinnützige GmbH außerhalb städtischer Strukturen vonnöten. Seitdem findet zum Jahreswechsel eine mehrmonatige Themenschau mit Bezug zur eigenen Sammlung statt: Rodins „Höllentor", verbunden mit der Erwerbung des Werks durch den Förderkreis, Manets „Erschießung" und Moores „Krieger" stehen ebenso im Zentrum wie die Aufarbeitung der Ausstellung „Die Neue Sachlichkeit" oder der figurative Skulpturenschwerpunkt nach 1945. Darüber hinaus werden internationale Kooperationsprojekte realisiert. Die meisten dieser Großausstellungen entwickeln sich mit 60-100.000 Besuchern zu Publikumsmagneten. Seit 1997 vergibt die Kunsthalle im dreijährigen Rhythmus - finanziert durch die H.W. & J. Hector Stiftung - einen Förderpreis für dreidimensionale Gestaltung an junge Künstler.

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A. Rodin, Höllentor, um 1880/81


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