Hector-Preis der Kunsthalle Mannheim
Auszeichnung für dreidimensionale Kunst
Die Kunsthalle Mannheim und H.W. & J. Hector-Stiftung vergeben seit 1997 im dreijährigen Rhythmus den Hector-Förderpreis als einen Spezialpreis für Bildhauerei, Objektkunst und Rauminstallationen an junge Künstler in Deutschland. Der durch eine internationale Jury nominierte Preisträger sowie ausgewählte Kandidaten erhielten Ausstellungen in der Kunsthalle Mannheim. Die bisherigen Preisträger waren Martin Schmidt, Florian Slotawa, Gunda Förster und Albrecht Schäfer.
Seit 2009 werden zwei Hector-Preise für dreidimensionale Kunst im Doppelpack vergeben: für eine bereits etablierte und für eine junge zeitgenössische Position. Dem Förderpreis, für den sich junge Künstler nach wie vor bewerben können, wird der Hector-Kunstpreis für ein konzeptionell ausformuliertes und bereits anerkanntes Werk zur Seite gestellt. Neben einer Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim mit Ausstellungskatalog ist der Hector-Kunstpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 € dotiert, der Hector-Förderpreis mit 5000 €. Mit dieser Neupositionierung des Hector-Preises profiliert die Kunsthalle Mannheim ihren Ruf als bedeutendes Skulpturenmuseum vor allem im zeitgenössischen Bereich.
In drei Parallelausstellungen mit jeweils eigenen Begleitpublikationen werden sowohl die beiden Preisträger als auch fünf Kandidaten des Förderpreises vorgestellt. Damit präsentiert die Kunsthalle ein breites Spektrum skulpturaler Ausdrucksweisen der Gegenwart.
Zur internationalen, hochrangig besetzten Jury zählten 2009 u.a. Stephan Berg (Direktor Kunstmuseum Bonn) und Doede Hardeman (Gemeentemuseum Den Haag). 2012 setzte sich die Jury zusammen aus Susanne Gaensheimer (Direrktorin MMK Frankfurt), Yilmaz Dziewior (Direktor Kunsthaus Bregenz), Tobias Rehberger (Hector-Kunstpreisträger 2009) und Kunsthallen-Direktorin Ulrike Lorenz.
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