Arche Noah
Tierplastiken von Philipp Harth
17.04.2010 - 05.09.2010
Wie eine „Arche Noah" hat das Atelier des Bildhauers Philip Harth (1885-1968) zu Lebzeiten ausgesehen. Jaguare, Löwen, Elefanten, Adler, aber auch ungefährlichere Arten wie Enten, Störche oder Schafe bevölkerten es seit Mitte der 1920er Jahre. Harth widmete sich künstlerisch beinahe ausschließlich einem Thema: dem Tier. Er formte es in Holz, Stein und Bronze. Eine strenge Architektonik, Einfachheit und Lebendigkeit prägen den Charakter seiner Frei- und Reliefplastiken. Harth versuchte stets nicht die flüchtige Erscheinung, sondern das Wesen des Tiers zu erfassen. Die Außenskulpturen „Tiger", und „Schreitender Löwe" flankieren die Kunsthalle und der „Pelikanbrunnen" gegenüber am Kaiserring gehört längst zum Mannheimer Stadtbild.
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